FAQs - Mitgliedschaft

Häufig gestellte Fragen zur Mitgliedschaft

Unsere Wohnungsgenossenschaft ist eine reine Vermietungsgenossenschaft. Unser Ziel ist es, sämtliche Wohnungen möglichst durchgehend zu vermieten.

Die Mitgliedschaft berechtigt, Leistungen der Genossenschaft in Anspruch zu nehmen, also z.B. Wohnraum anzumieten.

Weitere Vorteile: das Dauerwohnrecht (keine Kündigungen wegen Eigenbedarf), die gute Verzinsung der Einlage, die fortlaufende Modernisierung des Wohnungsbestandes, günstige Nutzungsgebühren und ein guter Service rund ums Wohnen.

Zum Erwerb der Mitgliedschaft bedarf es einer vom Bewerber zu unterzeichnenden unbedingten Beitrittserklärung und der Zulassung duch die Genossenschaft. Über die Zulassung beschließt der Vorstand. Dem Bewerber ist vor Abgabe seiner Beitrittserklärung die Satzung in der jeweils geltenden Fassung zur Verfügung zu stellen.

Die Mitgliedschaft muss persönlich beantragt werden. Einen Aufnahmeantrag erhalten Sie in unserer Geschäftsstelle.

Jedes Mitglied ist verpflichtet, zwei Anteile zu übernehmen. Diese Anteile sind Pflichtanteile. Ein Geschäftsanteil beträgt 500,00 Euro.

Der erste Geschäftsanteil ist sofort in voller Höhe (500,00 Euro) einzuzahlen. Jeder weitere Pflichtanteil ist in monatlichen Raten von 50,00 Euro binnen 10 Monaten zu zahlen. Die Einzahlung ist sofort in voller Höhe zu leisten, sobald ein Mietvertrag abgeschlossen werden soll.

Vermittlungsprovisionen oder Mietkautionen müssen im Rahmen der Vermietung nicht geleistet werden.

Diese Summe ist Ihr Geschäftsguthaben. Das Geld kommt der gesamten Genossenschaft zu Gute. Es wird für Sanierungen und Rücklagen verwendet. Genaues regelt unsere Satzung.

Den Gesamtbetrag von 1.000,00 € können Sie sofort in voller Höhe entrichten. Alternativ ist auch eine Ratenzahlung möglich. Bei Eintritt fallen dann 500,00 Euro an. Danach sind monatlich mindestens 50,00 Euro zu zahlen. Eine Wohnung können Sie jedoch erst dann anmieten, wenn der komplette Betrag eingezahlt ist.

Mitglieder können weitere Anteile nur über eine Ansparung der jährlichen Dividende erwerben. Hierüber entscheidet jedoch der Vorstand. Für den Erwerb weiterer Anteile ist eine schriftliche Erklärung mit Unterschrift erforderlich.

Die Höhe der Dividende wird jedes Jahr auf der Mitgliederversammlung beschlossen. In den letzten Jahren lag die Verzinsung der geleisteten Einlage bei 4 %.

Die Dividende wird jeweils nach der Mitgliederversammlung zur Mitte des Jahres auf das bereits bestehende Geschäftsguthaben zugerechnet. Die Dividende wird nicht ausgezahlt. Rechnerische Bezugsgröße ist das Guthaben per 01.01. des Vorjahres.

Mit einem Freistellungsauftrag kann jeder seine Kapitalerträge (Zinsen und Dividenden) bis maximal € 801,00 von der Besteuerung freistellen.

Wird kein Freistellungsauftrag bei uns eingereicht, oder reicht dieser nicht aus, muss die Genossenschaft von den Zinsgewinnen Kapitalertragsteuer abführen.

Grundsätzlich ja. Dazu bedarf es aber der Zustimmung des Vorstandes. Bitte wenden Sie sich mit einem Übertragungswunsch in jedem Fall schriftlich an uns.

Sie können Ihre Mitgliedschaft jederzeit schriftlich kündigen. Die Mitgliedschaft endet gemäß Satzung zum Schluss eines Geschäftsjahres. Sie muss mindestens drei Monate vorher schriftlich erfolgen. Die Auszahlung Ihres Guthabens erfolgt nach der Mitgliederversammlung in der Mitte des darauf folgenden Jahres.

Ihre Mitgliedschaft besteht grundsätzlich unabhängig von einem eventuellen Mietverhältnis (Dauernutzungsvertrag). Sie muss deshalb immer separat gekündigt werden. Eine Kündigung per Telefax oder E-Mail ist unwirksam.

Im eigenen Interesse ist uns der Tod eines Mitglieds möglichst umgehend mitzuteilen. Das gilt insbesondere dann, wenn das verstorbene Mitglied bei uns eine Wohnung genutzt hat. Alle Unterlagen (wie Sterbeurkunde und Erbnachweis) können auch später noch nachgereicht werden.

Die Mitgliedschaft endet im Todesfall zum Ende des Jahres, in dem das Mitglied gestorben ist.

Es gilt die gesetzliche Erbfolge. Der Ehe- oder Lebenspartner, der mit Ihnen gemeinsam die Wohnung nutzt, hat das Recht, nach dem Tod in das Nutzungsverhältnis mit der Genossenschaft einzutreten. Der Gesetzgeber behandelt hier Lebenspartner und Ehepartner gleich. Diese gesetzliche Regelung gilt auch für Angehörige, die mit dem Verstorbenen einen gemeinsamen Haushalt geführt haben. Wenn allerdings ein wichtiger Grund für die Ablehnung des Eintritts in das Mietverhältnis besteht, kann die Genossenschaft das Vertragsverhältnis kündigen.

Die Nutzung einer Wohnung ist an die Mitgliedschaft in der Genossenschaft gebunden. Sie wird daher auf den hinterbliebenen Partner, Angehörigen oder Alleinerben übertragen. Dies geschieht nach Vorlage der notwendigen Unterlagen (Sterbeurkunde, Erbnachweis, Verzichtserklärung).

Besteht kein Mietverhältnis, ist eine bloße Übertragung des Geschäftsguthabens möglich, wenn dies gewünscht wird. Wir prüfen dann, ob die Bedingungen für eine Mitgliedschaft gegeben sind. Über die Aufnahme als Mitglied entscheidet der Vorstand.

Wird eine Übertragung der Mitgliedschaft nicht gewünscht, so wird das Geschäftsguthaben bei Fälligkeit an den Begünstigten ausgezahlt.

Wir benötigen hierüber eine schriftliche Erklärung, im Falle einer Namensänderung (etwa in der Folge einer Heirat).

Zudem muss ein neuer Freistellungsauftrag gestellt werden. Bei bestehenden Mietverhältnissen bitten wir darum, dass auch der Ehegatte den Dauernutzungsvertrag unterzeichnet.

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